{"id":890,"date":"2008-09-29T03:40:39","date_gmt":"2008-09-29T01:40:39","guid":{"rendered":"http:\/\/arf1.de\/wordpress\/?p=890"},"modified":"2008-10-28T23:42:58","modified_gmt":"2008-10-28T22:42:58","slug":"2x3-wochen-australien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arf1.de\/wordpress\/?p=890","title":{"rendered":"2&#215;3 Wochen Australien"},"content":{"rendered":"<p>Wie man an der Vielzahl (*huestel*) an Blogeintraegen gesehen hat, hatten wir in Australien nicht sonderlich viel Zeit, uns auch noch in Internetcafes aufzuhalten. Die zweimal drei Wochen waren vollgestopft mit Eindruecken, Erlebnissen und grossen Distanzen und entsprachen eher zwei &#8220;gewoehnlichen&#8221; Dreiwochen-Urlauben hintereinander, als denn der zeitlichen Entspanntheit eines &#8220;gap years&#8221;, wie ich sie aus Suedamerika gewoehnt war und wie sie nun in Neuseeland wieder auf dem Programm steht.<\/p>\n<p>In den folgenden Eintraegen koennt Ihr Ausfuehrlicheres zu den zweiten drei Wochen an der Ostkueste lesen, und hier gibt es mal eine kleine, grobe und lueckenhafte Zusammenfassung der ersten drei Wochen in Australien.<!--more--><\/p>\n<p>Fuer die ersten drei Wochen hatten wir schon lange vor Reiseantritt zu guenstigen Fruehbucherkonditionen bei <a href=\"http:\/\/www.apollocamper.com\/\">Apollo<\/a> einen kleinen <a title=\"Details zum Hitop-Camper bei Apollo\" href=\"http:\/\/www.apollocamper.com\/campervan-hire-hitop-camper.aspx\">Hitop-Campervan<\/a> gemietet. Damit haben wir zunaechst im &#8220;Top End&#8221;, dem noerdlichen Teil Australiens, Nationalparks erkundet.<\/p>\n<p>Im <a title=\"Wikipedia: Litchfield National Park\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Litchfield_National_Park\">Litchfield-Nationalpark <\/a>gab es vor allem tolle Landschaft zu bewundern und diverse grossartige Schwimmgelegenheiten zu erkunden (immer sehr willkommen in den Tropen!). Von natuerlichen Whirlpools in Felsen ueber Schwimmen unter Wasserfaellen bis zum Felsenbecken an der oberen Kante des Wasserfalls war alles dabei.<\/p>\n<p>Im <a title=\"Wikipedia: Kakadu-Nationalpark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kakadu-Nationalpark\">Kakadu-Nationalpark<\/a> standen Natur &#8211; viele (!) Voegel, Salzwasserkrokodile &#8211; und Kultur &#8211; z.B. Felsenmalereien &#8211; der Aborigines im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Durch die &#8220;<a title=\"Wikipedia: Katherine-Gorge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Katherine_Gorge\">Katherine Gorge<\/a>&#8221; sind wir mit einem Kanu gefahren. Traumhaft! Und nach der ersten Stromschnelle, an der vorbei man das Kanu etliche Meter tragen\/schleifen musste, gab es nur noch wenige andere Touristen, mit denen man sich die Schluchten teilen musste.<\/p>\n<p>Nach dem Topend ging es vorbei an den kuriosen Felsen der &#8220;Devil&#8217;s Marbles&#8221;, Alice Springs und vor allem viel&#8230; <em>Nichts<\/em> natuerlich auch zum Ayers Rock &#8211; der heutzutage aber wieder Uluru heisst, also wieder den Namen traegt, den die australischen Ureinwohener ihm gegeben haben. Im gleichen Nationalpark gelegen und fast noch schoener sind <span style=\"text-decoration: line-through;\">die Olgas<\/span> <a title=\"Wikipedia: Kata Tjuta\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kata_Tju%E1%B9%AFa\">Kata Tjuta<\/a>, die wir natuerlich auch erkundet haben. Wobei das Erkunden dort, wie auch am Uluru, in geregelten Bahnen ablaeuft: Da viele besondere Merkmale auf den Felsen heilige Staetten der Aborigines sind, darf man nur auf bestimmten Wegen durch das Gebiet \/ um den Uluru drumherum laufen, wird mit ausreichend Abstand um besonders wichtige Orte herumgeleitet und darf in manche Richtungen nicht mal ein Foto machen.<\/p>\n<p>Nach Uluru (den wir sowohl bei Sonnenaufgang als auch bei Sonnenuntergang bewundert haben) und Kata Tjuta sind wir in den fuer australische Verhaeltnisse nahgelegenen (rund 300km) &#8220;<a title=\"Wikipedia: Kings Canyon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kings_Canyon_(Australien)\">Kings Canyon<\/a>&#8221; gefahren. Im Gegensatz zum Uluru eher unbekannt aber grossartig. Besonders zu empfehlen ist der &#8220;rim walk&#8221;, der um den Canyon herum fuehrt, immer wieder neue Ein- und Ausblicke ermoeglicht und durch beindruckende Sandsteinformationen und an traumhafte Wasserloecher fuehrt. Bilder und Beschreibungen werden dem Kings Canyon nicht gerecht werden&#8230;<\/p>\n<p>Zwischendrin gab es auch immer wieder Kontakte mit der endemischen Tierwelt, zum Glueck nicht mit giftigen Spinnen und Schlangen, sondern mit Wallabys (wie Kaengurus, aber kleiner), die z.B. ab der Daemmerung ueber den Campingplatzt an der Katherine Gorge huepfen und auf der Suche nach etwas essbaren von Campervan zu Campervan marodieren oder auch mal Muelltonnen durchwuehlen. (Ein Moment, der im Gedaechtnis bleibt: Man schlappt des Nachts verschlafen zum Urinieren in die Sanitaeranlage des Campingplatzes und steht dort unerwartet einem grossem Wallaby gegenueber, das gerade den Inhalt der Muelltonne auf dem Boden verteilt hat.)<\/p>\n<p>Besonders beindruckend am australischen Outback ist die Weite. Das ist man aus Europa nicht gewohnt. Hunderte, ach was, tausende Kilometer mit im Wesentlichen nichts&#8230; diese Weite wirkt nach ein paar Tagen richtiggehend befreiend. Dafuer muss man natuerlich auch einiges fahren: Auf dem Weg, den man im Outback zwischen zwei &#8220;Staedten&#8221; (in Deutschland waeren diese Ansiedlungen allerdings eher in der Kategorie Ort bis Kaff einzusortieren) zuruecklegt, koennte man in Europa auch locker zwei, drei Staatsgrenzen ueberqueren.<\/p>\n<p>Nach etwa drei Wochen und rund 3500km gefahrener Strecke haben wir den Campervan in Alice Springs abgegeben und sind nach Cairns geflogen, das im Norden der &#8211; nur fuer australische Verhaeltnisse &#8211; dichtbesiedelten Ostkueste liegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man an der Vielzahl (*huestel*) an Blogeintraegen gesehen hat, hatten wir in Australien nicht sonderlich viel Zeit, uns auch noch in Internetcafes aufzuhalten. 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