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Emirates sieht das Licht

Über den Unsinn und die Frechheit des Treibstoffzuschlags bei Flugreisen habe ich neulich bereits ausführlich gezetert. Emirates hat nun das Licht gesehen und schafft ihn zum 1. November ab, die Kosten für den Treibstoff werden wieder mit in den Ticketpreis eingerechnet. Ihre Begründung:

Treibstoffkosten gehören, im Gegensatz zu Steuern, zu den Betriebskosten einer Fluggesellschaft…

Meine Rede.
Hoffentlich folgen die anderen Fluggesellschaften auch bald diesem guten Beispiel.

7 Responses to “Emirates sieht das Licht”

  1. doro
    September 17th, 2007 19:28
    1

    hm aber im grunde interessiert mich als endverbraucher doch nur der schlussendliche preis… wenn das kind also nur anders genannt wird (in diesem fall einfach ticketpreis), ändert sich quasi rein gar nix (ich bezweifle dass dadurch irgendwas preisgünstiger wird)… im gegenteil meine lieblingsfluglinie für innlandflüge erstattet ihre ticketpreise nicht, sehr wohl aber sämtliche zusatzkosten wie flughafensteuer und treibstoffzuschlag bei nichtantritt des fluges…

  2. Arne
    September 17th, 2007 20:00
    2

    Die Erstattungssache ist etwas, dass ich so noch gar nicht betrachtet habe. Dafür kann es natürlich in der Tat gut sein, wenn der beworbene Ticketpreis lächerlich niedrig ist und die Fluggesellschaft ihr Geld über die diversen Zuschläge macht.

    Aber ansonsten: Es ging mir hier gar nicht darum, dass irgendwas günstiger wird – wie auch, die Fluggesellschaft muss das Kerosin nun mal bezahlen, um mich von A nach B zu fliegen, da ist es diesbezüglich egal, unter welchem Namen sie sich diese Betriebskosten dann von mir holen.

    im grunde interessiert mich als endverbraucher doch nur der schlussendliche preis…

    Eben! Und da ist es einfach lächerlich (und eine Frechheit), solche elementaren Betriebskosten in einen Zuschlag zu (ver)stecken und so den beworbenen Ticketpreis niedrig zu halten. Das macht die Sache für den Verbraucher furchtbar undurchsichtig. Eigentlich gilt, dass dem Verbraucher nicht der Aufwand der Preisfindung aufgedrückt werden darf. Ich verstehe auch nicht, wie die Fluggesellschaften mit ihren Preisangaben überhaupt durchkommen können – verstoßen sie damit nicht eklatant gegen die Preisangabenverordnung?

  3. doro
    September 17th, 2007 21:06
    3

    ja das mit diesen niedrigen ticketpreisen in der werbung ist wirklich ärgerlich, aber mit der zeit bekommt man ein gefühl dafür, worauf man bei welchem angegebenen preis am ende kommen wird… naja womit man so alles in diesem staat durchkommt, gibt ja immer wieder anlass zum motzen – oder wie du es so schön ausdrückst: zum zetern… und wem es nicht passt, der kann ja bahnfahren *ups* (an dieser stelle bricht sie in hysterisches gekicher aus)… obwohl ich diese (der bahn) auf meiner kleinen “europatour”, von der ich gerade komme, durchaus reichlich bemüht habe und ganz zufrieden damit war…

  4. doro
    September 17th, 2007 21:09
    4

    der bahn??? die bahn! mein gehirn arbeitet noch im französischen zug :-)

  5. Torsten
    September 19th, 2007 10:56
    5

    Einfall für ne Website: Rechner für Flugticketpreise. So wie Call-by-Call-Rechner. Gibt’s aber wahrscheinlich schon. Wenn nicht, will ich 10% Lizenzgebühren. Dann können mir die Ticketpreise egal sein :-).

  6. Arne
    September 19th, 2007 11:51
    6

    @Torsten: flybyfly.de und flybyfly.com sind noch nicht registriert! ;-)

  7. Torsten
    September 19th, 2007 14:07
    7

    Nee, mir die Arbeit der Registration und so zu machen wollte ich jetzt nicht. Ich will nur die 10%. Wie in der Musikindustrie. Die Kohle machen nicht die, die die Musik machen, sondern die, die die Hand auf den Verwertungsrechten haben.

    (Dreimal hintereinander die. Und das zweimal im selben Satz. Ich sach nur: “The Awful German Language”)