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Archive for the 'Im Netz' Category

Alle Wege führen zur Philosophie

Sunday, February 12th, 2012
  1. Starte auf einem beliebigen Wikipedia-Artikel.
  2. Klicke den ersten Link im Artikeltext, der weder in Klammern noch kursiv steht.
  3. Wiederhole 2., bis… Du auf dem Wikipedia-Artikel “Philosophie” landest.

Fast alle (z.B. ~95% der Artikel in der englischen Wikipedia [ref.], klappt aber auch wunderbar in der deutschen Version) Wikipedia-Artikel führen auf diese Art und Weise irgendwann zur Philosophie.

Und jetzt das eigentlich faszinierende: Von Sokrates zur Philosophie sind es derzeit 17 Klicks, von Dieter Bohlen sind es nur 11.

 

Aus Gründen der Sicherheit Ihrer Kreditkarte ausgesetzt ist

Wednesday, July 27th, 2011

Phishing an sich ist keine lustige Sache. Aber wenn es so richtig schlecht gemacht ist, kann es schon wieder lustig sein. Wie in der E-Mail, die ich heute erhalten habe und die so grottig war, dass ich nicht umhin kam sie komplett zu lesen:

Sehr geehrter Karteninhaber,

Visa und MasterCard hat die Aktualisierung der Sicherheit auf
allen Kreditkarten.

Aus diesem Grund Ihre Kreditkarte wird ausgesetzt, bis Sie die
Daten Ihrer Kreditkarte zu bestätigen.

Um Ihre Angaben zu bestätigen und zu reaktivieren Ihre
Kreditkarte laden Sie bitte das beigefügte Formular.

Hinweis: Dies ist verry wichtig für Ihre Kreditkarte Sicherheit.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Bleiben eine Frage und eine Erkenntnis:

  • Wer in aller Welt würde darauf reinfallen?
  • Wenn man automatische Übersetzungsprogramme verwendet ist es verry wichtig, dass alle zu übersetzenden Wörter richtig geschrieben sind.

Sprachbeherrschung oder matschiges Brain?

Thursday, September 9th, 2010

Habe neulich auf last.fm im “Nachbarnradio” folgenden Text gelesen:

Sela Sue, (geboren Sanne Putseys, 3. Mai, 1989 in Leuven, Belgien) ist eine belgische Musikerin und Songwriterin. Her first EP was released in 2008, under the title Black Part Love. Ihre erste EP wurde 2008 veröffentlicht unter dem Titel Black Part Love. It contains five songs…

Irgendwas aufgefallen?

Meine gedanklichen Reaktionen: 1. Das Album hieß genauso wie die EP? 2. Ein Album mit nur fünf Liedern? 3. Oh, verlesen, die zweite Veröffentlichung war auch eine EP. 4. Alles quatsch, die haben den Text versehentlich doppelt. 5. Oh, das ist ja doppelt, weil es sowohl in Englisch als auch auf Deutsch da steht.

Sprich, ich habe eine Weile die Sprachdurchmischung gar nicht wahrgenommen. Optimistisch könnte ich sagen, dass es meine Beherrschung der englischen Sprache demonstriert, aber realistisch erkläre ich es lieber damit, dass mein Hirn vom Leben auf der Insel und regelmäßigen Wechseln zwischen Englisch&Deutsch, Links-&Rechtsverkehr, Meilen&Kilometern usw. weich wird. ;-)

Paul Heaton – Build

Wednesday, September 8th, 2010

Aaah, ein hoch auf die moderne Technik. Hier gibt’s einen Videomitschnitt von Paul Heaton, wie er am 13.05.2010 im “The Monarch” in Camden, London, das Lied “Build” zum Besten gibt. Es stammt noch aus seinen alten Housemartins-Tagen. Als ich es bei diesem Konzert von Pauls “Pedals & Beer Pumps” (er ist mit dem Fahrrad von Pub zu Pub geradelt, und hat in diesen Konzerte vor kleinem Publikum gegeben – großartig!) live gesehen habe, dachte ich noch “Hmmm, davon hätte ich gerne ein Aufnahme”.

Früher war es eine größere Sache, an Konzertmitschnitte zu kommen, und von Videos brauchte man gar nicht reden. Und heute stolpert man bei YouTube einfach drüber.

Übrigens, Paul Heatons neues Album “Acid Country” erscheint am 13. September im Vereinigten Königreich (z.B. bei Amazon.co.uk) und am 17. September auch in Deutschland (z.B. bei Amazon.de). Die neuen Liedern, die ich davon bereits gehört habe, haben schon große Lust auf das neue Album gemacht! Die erste Single “The Ladder’s Bottom Rung” gibt’s bereits vorab zu sehen und zu hören, in diesem Fall sogar von offizieller Seite.

Eyfa… Ejlafal… Eyjalayfa… Eylaljökall… ääh – der isländische Vulkan

Thursday, May 20th, 2010

Wie Sebastian neulich festgestellt hat, drücken sich viele Menschen davor (z.B. Journalisten, Nachrichtensprecher, ich), den aschespeienden isländischen Gletschers bei seinem Namen zu nennen. Mittlerweile macht sich sogar in den geschriebenen Nachrichten Nachlässigkeit bemerkbar und so wird sich z.B. bei tagesschau.de einer anscheinend abgekürzten Form bedient: Eyjafjöll.

Ob nun Eyjafjöll, “der isländische Vulkan” oder “das Aschemistding wegen dem mein Flug annuliert wurde” – die Auswirkungen haben wir besonders hier in England zu spüren bekommen. In der ersten großen Phase der Flugausfälle konnte ich nicht zu Frank&Nicoles Hochzeit anreisen. Sehr unschön.

Vergangenes Wochenende dann konnte Bettina nicht wie geplant Sonntag abend zurückfliegen, sondern saß bis Dienstag früh bei mir in England fest. Um ehrlich zu sein, das hat mich fast wieder versöhnt mit Eyjafjallajökull.

Henry, Vater mit 111 Jahren

Tuesday, January 27th, 2009

Als wir neulich in Invercargill im Southland Museum waren, haben wir dort u.a. Henry gesehen. Voller Freude konnten wir heute auf Tagesschau.de lesen, dass ihm nun mit seinen 111 Jahren doch noch (zum ersten mal!) Nachwuchs vergeoennt war. Henry ist Vater geworden- und das gleich 11facher! (more…)

Musikquiz

Saturday, August 2nd, 2008

Habe da noch was altes in meiner “WordPress Media Library” gefunden, mein Ergebnis bei einem Musikquiz:

My result in the Music Cube quiz

Jogi, ich will ‘nen Keks! (Nach Westaustralien und zwar sofort, bitte. ;-)

Verwandt mit Adolf? Wer will das wissen?

Tuesday, April 8th, 2008

Eben poppte mir im Netz diese Werbung entgegen: (more…)

Mit Sicherheit untergehen

Wednesday, March 19th, 2008

Es wäre schön, wenn die Ordnungsmacht so gezielt operieren könnte, dass nur die Verbrecher ihrer Rechte beschnitten werden würden, doch das ist unrealistisch (…). Also müssen die Rechte vieler eingeschränkt werden, um einige wenige zu überführen – ein Grundsatz, der umso mehr beim Kampf gegen den Terrorismus gilt. (…) Um die Gewalt von Einzelnen zu bekämpfen, übt der Staat selbst Gewalt aus. Die völlige Chancenlosigkeit des Verbrechers hätte somit eine Kehrseite: die absolute Macht der Behörden. Dann wäre die Kriminalität keineswegs abgeschafft, sondern vom Individuum auf den Staat verlagert.

Wenn also Ostnostalgiker von der geringen Kriminalitätsrate in der DDR schwärmen, ignorieren sie den verbrecherischen Staat, der diesen Zustand ermöglichte. Nur ein flüchtiger Blick auf die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts dürfte jeden überzeugen, dass Staatskriminalität tausendfach schlimmer ist als jegliche Individualkriminalität, dass der Terror Vereinzelter nicht annähernd so verheerend ist wie der Staatsterror. Deswegen gilt ein einfacher Grundsatz: Ein Politiker, der Bürgerrechte abbaut, ist langfristig gefährlicher als ein Terrorist.

Quelle: Ein langer, aber sehr lesenswerter Artikel von Ilija Trojanow auf derStandard.at (via lawblog).

Protected: Mit Sicherheit untergehen

Wednesday, March 19th, 2008

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