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Archive for the 'Leben in England' Category

Das ist das Ende…

Monday, March 4th, 2013

…einer Kategorie! Nach knapp dreieinhalb Jahren Leben in England könnte das der letzte Eintrag in der gleichnamigen Kategorie sein. Seit kurzem lebe ich wieder in Deutschland, so dass nicht mehr viele Beiträge aus England zu erwarten sind.
(Nicht, dass ich in den letzten drei Jahren durch besondere Produktivität bzgl. Blogartikeln aufgefallen wäre, aber nun gut, das ist eine andere Frage.)

River Great Ouse flooding around St Ives

Thursday, January 17th, 2013

Pictures from around St Ives from May 2012 (the ones with lots of water, courtesy of lots of rain and the River Great Ouse) – and pictures from last weekend, showing what it looks like around here most of the time.

On the way to Bletchley Park

Tuesday, September 20th, 2011

Leider dreht sich in England nicht nur die M25 um London, auch im Zugverkehr steht die Hauptstadt im Mittelpunkt…

Nächsten Samstag möchte ich mittags in Bletchley Park sein. Es bieten sich zwei Möglichkeiten:

Car route (blue) and illustrative train route (red) between St.Ives/Huntingdon and Bletchley Park

Mit dem Auto (blaue Route): 47 Meilen, 1:10h Fahrzeit, Spritkosten etwa 7,70GBP.

Mit dem Zug (in rot angedeutet): 2x Umsteigen, 2:18h Reisezeit, Ticketpreis 43,20GBP.

Für was werde ich mich da wohl entscheiden? Sorry, Public Transport, ich hab’s versucht,  aber so wird das nichts mit uns beiden…

Surreales Déjà-vu-Interview mit Ed Miliband

Monday, July 4th, 2011

Erinnert sich noch jemand daran, wie Stoiber (vergeblich) versuchte, den Transrapid zu erklären? So lustig kann es sein, wenn ein Politiker sich beim freien Sprechen verzettelt.

Das Gegenteil davon hat Ed Miliband, Vorsitzender der oppositionellen britischen Labour-Partei, präsentiert. Er hatte sich im Vorfeld offensichtlich zu gut überlegt, was er sagen will: In einem Interview hat er neulich auf jede Frage die praktisch gleiche, vorgefertigte Antwort gegeben – unabhängig von der genauen Frage. Das kurze, surreal anmutende Interview ist sehenswert (auch wenn es im Gegensatz zu Edes Einlagen eher traurig als lustig ist).

Vorteile der Monarchie / Feiertage

Tuesday, December 14th, 2010

Hier im Vereinigten Königreich ist manches anders geregelt als in Deutschland. So auch die Feiertage.

Einerseits gibt es hier nur 8 bis 10 Feiertage (8 in England und Wales, 9 in Schottland, 10 in Nordirland), also tendenziell weniger als die 9 bis 13 (je nach Bundesland) in Deutschland. Andererseits kann man aber auch keinen durch ein Wochenende “verlieren”. Fällt ein arbeitsfreier Feiertag (ein sogenannter bank holiday) auf ein Wochenende, wird er nach dem Wochenende nachgeholt.

Zum Beispiel fällt der kommende Neujahrstag (also der 01.01.2011) auf einen Samstag. Während in Deutschland am Montag, dem 03.01.2011 fleißig geschafft wird, werde ich hier an diesem Montag fröhlich ausschlafen. Ein noch besseres Beispiel ist Weihnachten dieses Jahr: Der 25. und 26. 12 fallen 2010 auf Samstag und Sonntag, ich werde deshalb ersatzweise den Montag und Dienstag (27. und 28.12) frei haben. Sprich, um  “zwischen den Jahren” komplett frei zuhaben, braucht man jedes Jahr 3 Urlaubstage, und nicht bis zu 5, so wie dieses Jahr in Deutschland.

Als ich einem schottischen Kollegen von der deutschen Regelung erzählt habe, war er er völlig baff, dass wir das mit uns machen lassen und nicht protestierend durch die Straßen ziehen.

Im Gegenzug war ich neulich sprachlos, als die Regierung Ihrer Majestät (die heißt hier tatsächlich Her Majesty’s Government) beschlossen hat, den freudigen Anlass der königlichen Hochzeit am Freitag dem 29. April des nächsten Jahres mit einem Extrafeiertag zu beghen! Jucheh! Vermutlich damit wir alle nach London fahren, dort winkend die Straßen säumen und dem königlichen Hochzeitspaar zujubeln können.

Und ich dachte schon, mich könnte diesbezüglich nichts mehr überraschen, nachdem ich vom Extrafeiertag am 05.06.2012 gehört hatte: Den gibt es anlässlich des diamantenen Kronjubiläums der Königin.

Protected: Laufrunde

Wednesday, September 29th, 2010

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Sprachbeherrschung oder matschiges Brain?

Thursday, September 9th, 2010

Habe neulich auf last.fm im “Nachbarnradio” folgenden Text gelesen:

Sela Sue, (geboren Sanne Putseys, 3. Mai, 1989 in Leuven, Belgien) ist eine belgische Musikerin und Songwriterin. Her first EP was released in 2008, under the title Black Part Love. Ihre erste EP wurde 2008 veröffentlicht unter dem Titel Black Part Love. It contains five songs…

Irgendwas aufgefallen?

Meine gedanklichen Reaktionen: 1. Das Album hieß genauso wie die EP? 2. Ein Album mit nur fünf Liedern? 3. Oh, verlesen, die zweite Veröffentlichung war auch eine EP. 4. Alles quatsch, die haben den Text versehentlich doppelt. 5. Oh, das ist ja doppelt, weil es sowohl in Englisch als auch auf Deutsch da steht.

Sprich, ich habe eine Weile die Sprachdurchmischung gar nicht wahrgenommen. Optimistisch könnte ich sagen, dass es meine Beherrschung der englischen Sprache demonstriert, aber realistisch erkläre ich es lieber damit, dass mein Hirn vom Leben auf der Insel und regelmäßigen Wechseln zwischen Englisch&Deutsch, Links-&Rechtsverkehr, Meilen&Kilometern usw. weich wird. ;-)

Eyfa… Ejlafal… Eyjalayfa… Eylaljökall… ääh – der isländische Vulkan

Thursday, May 20th, 2010

Wie Sebastian neulich festgestellt hat, drücken sich viele Menschen davor (z.B. Journalisten, Nachrichtensprecher, ich), den aschespeienden isländischen Gletschers bei seinem Namen zu nennen. Mittlerweile macht sich sogar in den geschriebenen Nachrichten Nachlässigkeit bemerkbar und so wird sich z.B. bei tagesschau.de einer anscheinend abgekürzten Form bedient: Eyjafjöll.

Ob nun Eyjafjöll, “der isländische Vulkan” oder “das Aschemistding wegen dem mein Flug annuliert wurde” – die Auswirkungen haben wir besonders hier in England zu spüren bekommen. In der ersten großen Phase der Flugausfälle konnte ich nicht zu Frank&Nicoles Hochzeit anreisen. Sehr unschön.

Vergangenes Wochenende dann konnte Bettina nicht wie geplant Sonntag abend zurückfliegen, sondern saß bis Dienstag früh bei mir in England fest. Um ehrlich zu sein, das hat mich fast wieder versöhnt mit Eyjafjallajökull.

The misguided busway

Friday, April 30th, 2010

I will be on the busway soon, will you?

So stand es auf den Stagecoach-Bussen zu lesen, seit ich letzten Oktober nach St Ives in die Nähe von Cambridge gezogen bin.

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Rundflug über East Anglia

Thursday, April 22nd, 2010

Mein Chef hat mich heute abend in seiner Citabria, einem zweisitzigem Sportflugzeug, mitgenommen. Der gut eineinhalbstündige Rundflug von Bourne im Cambridgeshire an die Küste in Norfolk und zurück ging u.a. über Cambridge, Ely, King’s Lynn und meinen Wohnort St Ives. Unten folgen ein paar Bilder, teilweise kommentiert in den Bildunterschriften.

Die Citabria ist auch zum Kunstflug geeignet, was mein Chef auch zu nutzen weiß, auch wenn er heute keine Kunststücke geflogen ist. Allerdings waren für einen Sportfluglaien wie mich das Touch-and-Go auf dem Flughafen von Cambridge, der Tiefflug über ein Feld (in unter 10m Höhe) und natürlich das ganze Fliegen an sich schon mehr als unterhaltsam genug. Großartig!