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Archive for the 'Gezeter' Category

Schabernack des Kundendienstes?

Tuesday, October 22nd, 2013

Ich befinde mich gerade dabei, meinen Mobilfunkprovider von Callmobile zu Congstar zu wechseln. Wegen Problemen mit der damit verbundenen Rufnummernportierung habe ich mich vor geraumer Zeit an den Kundendienst von Congstar gewandt und heute eine Antwort erhalten. Man beachte die Daten der Anfrage, des Portierungstermins und der Antwort!

Diese Antwort an diesem Tag – das muss ein Scherz eines kreativen Kundendienstmitarbeiters sein…

(Hervorhebungen von mir.)

 

Anfrage vom 14.10.2013 10:46

(…)[Ich hatte] am 04.09. telefonisch mit den technischen Kundendienst von congstar besprochen, dass (…) die Kündigung meiner alten SIM-Karte bei callmobile zum 13.10. erfolgt ist und (…) die Portierung zu congstar deshalb zum 13.10. angestrebt werden soll. Ihrer untenstehenden E-Mail [einen Werktag alt] entnehme ich, dass die Rufnummerportierung nun aber erst zum 23.10. vorgesehen ist (…)

Da die bisherige SIM-Karte von callmobile auftragsgemäß ab heute deaktiviert ist (…) möchte Sie daher bitten, (…) die Portierung (…) gegenüber dem 23.10. vorzuziehen (…)

 

Antwort Ãœber E-Mail 22.10.2013 09:32

(…) Ihre Rufnummer (…) wird am 23.10.2013 aktiviert.
Dieses Datum wird von Ihrem bisherigen Anbieter vorgegeben und ist unsererseits verbindlich.

Bitte wenden Sie sich, bezüglich einer Weiterversorgung, an Ihren bisherigen Anbieter.

Abschied von Martinborough, Wellington und Ueberfahrt auf die Suedinsel

Tuesday, December 16th, 2008

Wahrend unserer Zeit in Martinborough haben wir mit unserem Van auf dem sehr schoenen Campingplatz “Martinborough Village Camping” gestanden. Nach einer Weile haben uns die jungen Besitzer Frank & Lisa angeboten, die Platzgebuehr nicht bar zu bezahlen, sondern mit Gartenarbeit abzuleisten. Statt 15$ pro Nacht und Person hat jeder von uns pro Nacht eine Stunde gearbeitet – ein guter Deal, den wir gerne angenommen haben.

An dem Abend des Tages, an dem wir den groessten Teil unserer Arbeitszeit abgeleistet haben, luden uns Frank und Lisa noch in ihren “Stammpub” auf ein oder zwei Bier ein. (more…)

Die gute alte Miele

Monday, October 20th, 2008

Der Australier waescht seine Waesche bevorzugt in Toploader-Waschmaschinen. Unterwegs in Hosteln, Guesthouses und auf Campingplaetzen findet man immer und in ausreichender Zahl solche Maschinen. Gluecklich darueber, seine wenigen Klamotten waschen zu koennen, muss man dann zunaechst feststellen, dass eine Maschine nur 1/2 Stunde fuer das ganze Programm benoetigt. Skeptisch auf Grund der kurzen Dauer holt man dann seine Waesche aus dem Geraet und stellt fest, dass der Fleck von der Spagetthisosse immer noch auf dem T-Shirt ist und sich der rote Staub von der Hose in Schlieren auf dem T-Shirt wiederfindet. Aber man hat den Duft, der einem das tolle Gefuehl von Frische vermittelt.

Leider waescht der Neuseelaender seine Waesche auf gleiche Art und Weise, bevorzugt nur mit kaltem Wasser, denn man muss die Umwelt schuetzen. Die Farben der Klamotten veraendern sich wohl noch in naechster Zeit und wir denken, wir werden schoene Andenken, verewigt auf unseren Klamotten, mit nach Hause bringen.

Endspurt in Suedamerika

Friday, July 25th, 2008

Nach Machu Picchu ging es Schlag auf Schlag weiter. (more…)

Mittendrin statt nur dabei zuschauen / Teure Fahrt nach Aguas Calientes

Thursday, July 17th, 2008

Immer vom 15.-18. Juli findet in Pizac, Peru, die groesste Feier des Jahres statt, zu Ehren der Virgen de Carmen. Aus einem mir nicht bekannten Grund werden dabei sogar zwei Statuen (beide von der Virgen der Carmen? Oder ist die zweite ihre Schwester? Hab ich vergessen zu fragen…) durch die Stadt getragen.

Wie gestern berichtet, bin ich spontan eine Nacht in Pizac geblieben, um von den Feierlichkeiten etwas mitzubekommen. Wie bei solchen Gelegenheiten in Suedamerika ueblich, gibt es mehrere (Tanz)gruppen, die an den Feiern teilnehmen. Jede wird von einem “Mayordomo” gesponsert, so dass Essen und Trinken sowie Geld fuer die Kostueme zur Verfuegung steht.

Wenn ich ein anderes Mal mehr Zeit und Lust habe, werde ich noch ausfuehrlicher berichten und/oder Fotos hochladen. Fuer heute soll ein kurzer Auszug aus dem Erlebten genuegen. Nach den nachmittaeglichen Festivitaeten zieht am Abend jede Gruppe vom Hauptplatz des Ortes (also da wo die ganzen festlichen Aktivitaeten stattfinden und zuvor schon dass ein oder andere Bier ausgegeben wurde) ab. Mit dabei sind dann nicht nur die Taenzer, sondern auch die dazugehoerigen Personen. Martin, ein anderer Deutscher, den ich kurz zuvor zufaellig getroffen hatte, und ich sassen gerade bei einer Gruppe und haben uns mit den Leuten unterhalten, als sie abzogen. Wir wurden eingeladen mitzukommen und die Gelegenheit haben wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. So war ich also gestern abend mit beim (einfachen) Abendessen der Folkloregruppe “Chapac Negra”. Martin musste recht zeitig wieder gehen, da er noch einen Bus nach Cuzco nehmen musste, aber ich konnte dank der spontanen Entscheidung, eine Nacht in Pizac zu bleiben, auch noch staunend der Darbietung des rund 20minuetigen, aufwaendig choreographierten Tanzes der Gruppe beiwohnen. Nach all dem ging es nachts geschlossen (und tanzend) fuer weitere Feierlichkeiten zurueck auf den Stadtplatz und in die Kirche. Es war ein tolles Erlebnis, dass ich so hautnah an den Festlichkeiten teilnehmen konnte und nicht wie (soweit ich es wahrgenommen habe) alle anderen Touristen (von denen recht viele in Pizac sind) nur von Restaurantstuehlen aus zugeschaut habe bzw. zu den naechtlichen Festlichkeiten schon im Bett war.

Heute nachmittag (16. Juli) bin ich (nachdem ich einer weiteren Prozession zugeschaut habe) mit Bussen bis nach Ollantaytambo (oder kurz “Ollanta”) gefahren. Morgen vormittag (17. Juli) werde ich mir hier die Inkaruinen anschauen und dann mit dem Zug nach Aguas Calientes fahren, von wo aus es uebermorgen in aller Fruehe nach Machu Picchu geht. Da nach Aguas Calientes keine Strasse fuehrt hat PeruRail mit dem Zug praktisch ein Monopol darauf, die gewaltigen Touristenstroeme nach Aguas Calientes, der Stadt unterhalb von Machu Picchu, zu bringen. Leider nutzten sie das auch aus – vorhin habe ich fuer die jeweils etwa 1,5-stuendige Hin- und Rueckfahrt fast 60 Euro bezahlt. Besonders unter Beruecksichtigung des hiesigen Preisniveaus ist das nicht mehr als Ticketverkauf, sondern als Wegelagerei zu bezeichnen! Es gibt zwar eine Alternative (zwei Busse, zusammen ueber 6h Fahrt + 1-2h Fussmarsch), aber da ich nicht mehr so viel Zeit habe, habe mich nach kurzer Ueberlegung doch fuer die Zugfahrt entschieden. Ach und uebrigens: Im Ticketpreis sind nur 10kg Freigepaeck enthalten, jedes Kilo extra lassen sie sich auch noch mal ordentlich bezahlen. Ich werde aber nur mit Handgepaeck reisen und bereits am 18. Juli abends/nachts wieder zurueck nach Ollanta fahren, wo ich den groessten Teil meines Gepaecks im Hostel lasse.

Es fängt im Kleinen an…

Thursday, April 3rd, 2008

…mit den Fehlern. Aus mobil, dem Magazin der Deutschen Bahn AG, Nr.3 2008, S.38:

Es fängt im Kleinen an. Damit Google eine Liste mit Suchergebnissen anzeigt, werden genau acht Watt Strom benötigt – so viel, wie eine kleine Energiesparlampe pro Stunde verbraucht.

Hmmpphaargh. Und wenn der Artikel schon so anfängt, was soll ich dann wohl von ihm halten? (more…)

Mit Sicherheit untergehen

Wednesday, March 19th, 2008

Es wäre schön, wenn die Ordnungsmacht so gezielt operieren könnte, dass nur die Verbrecher ihrer Rechte beschnitten werden würden, doch das ist unrealistisch (…). Also müssen die Rechte vieler eingeschränkt werden, um einige wenige zu überführen – ein Grundsatz, der umso mehr beim Kampf gegen den Terrorismus gilt. (…) Um die Gewalt von Einzelnen zu bekämpfen, übt der Staat selbst Gewalt aus. Die völlige Chancenlosigkeit des Verbrechers hätte somit eine Kehrseite: die absolute Macht der Behörden. Dann wäre die Kriminalität keineswegs abgeschafft, sondern vom Individuum auf den Staat verlagert.

Wenn also Ostnostalgiker von der geringen Kriminalitätsrate in der DDR schwärmen, ignorieren sie den verbrecherischen Staat, der diesen Zustand ermöglichte. Nur ein flüchtiger Blick auf die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts dürfte jeden überzeugen, dass Staatskriminalität tausendfach schlimmer ist als jegliche Individualkriminalität, dass der Terror Vereinzelter nicht annähernd so verheerend ist wie der Staatsterror. Deswegen gilt ein einfacher Grundsatz: Ein Politiker, der Bürgerrechte abbaut, ist langfristig gefährlicher als ein Terrorist.

Quelle: Ein langer, aber sehr lesenswerter Artikel von Ilija Trojanow auf derStandard.at (via lawblog).

Protected: Mit Sicherheit untergehen

Wednesday, March 19th, 2008

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Kein Blick für’s große Ganze

Wednesday, January 9th, 2008

Die Bundesregierung sorgt sich um den “zunehmenden Fachkräftemangel vor allem in Ingenieur- und Technikberufen” und beschließt deswegen eine “Qualifizierungsoffensive”, unter anderem “um das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel zu erreichen, künftig 40 Prozent eines Jahrgangs für die Uni zu gewinnen”, berichtet tagesschau.de.

Natürlich ist diese Initiative auf Bundesebene völlig unnötig, da sich doch schon viele Landesregierungen bemühen, durch allgemeine Studiengebühren die Studentenzahlen zu erhöhen. Häh?

Jetzt könnte man natürlich einwenden dass Studiengebühren potentielle Studenten doch eher noch abschrecken, als dass sie für höhere Studentenzahlen sorgen. Den daraus möglicherweise abgeleiteten Vorwurf, ich hätte wohl etwas falsch verstanden, müsste ich jedoch als fehladressiert zurückweisen und auf die entsprechenden Landesregierungen als richtige Adressaten verweisen.

Schämen die sich nicht?

Tuesday, November 13th, 2007

Im Bundestag wird über einen Gesetzentwurf entschieden. Eine Gruppe von Abgeordneten hat dem Gesetzentwurf gegenüber “schwerwiegende politische und verfassungsrechtliche Bedenken”. Sie findet, der “vorliegende Gesetzentwurf befördert [einen] Paradigmenwechsel”. Dieser muss ihnen in der ursprünglichen Fassung des Gesetzes unerträglich gewesen sein, in der nun zu verabschiedenden Fassung ist ihnen der Paradigmenwechsel “weniger unerträglich”. (Und “weniger unerträglich” ist genauso Unfug wie “vollständiger“!)

Preisfrage: Wie stimmen die Abgeordneten ab? Stimmen sie für oder gegen den ihrer Meinung nach verfassungsrechtlich bedenklichen Gesetzentwurf? (more…)

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