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Cocablaetter

Peters Nachfrage, wie es uns in den hohen Hoehen der Anden ergangen ist, erinnert mich daran, dass ich noch was zu den Cocablaettern schreiben wollte. Die werden hier naemlich Sackeweise verkauft. Zum einen kann man aus ihnen Tee kochen (der ganz lecker schmeckt): Mate de Coca. Mate steht hier in Bolivien einfach fuer Tee und hat erst mal nichts mit dem Mate zu tun, ueber den ich aus Argentinien berichtet hatte. Vor allem aber werden reichlich Cocablaetter gekaut. Das hilft ungemein gegen die Hoehenkrankheit und ihre Symptome. Dementsprechend hatten wir uns auch mit einem Beutelchen Cocablaettern eingedeckt und haben fleissig gekaut.

Und jetzt noch fuer die ganz aengstlichen: Keine Sorge, aus eben diesen Cocablaettern kann zwar Kokain gewonnen werden, aber in der natuerlichen Form der Blaetter ist Coca keine abhaengigmachende Droge, sondern laeuft allenfalls unter Medizin.

4 Responses to “Cocablaetter”

  1. Torsten
    June 18th, 2008 09:28
    1

    “Cocablätter – Wenn Sie noch höher wollen.”

  2. doro
    June 19th, 2008 14:18
    2

    keine abhängigmachende droge, sondern läuft allenfalls unter medizin???… pft jaaaajaaaaa das sagen sie alle… besonders die dealer… :-P

  3. Torsten
    June 19th, 2008 18:01
    3

    In Südostasien kannst du deine Entzugserscheinungen mit Betelnüsse bekämpfen. Die sind das lokale Äquivalent zu Cocablättern.

  4. doro
    June 21st, 2008 16:42
    4

    sachma torsten du hast aber auch schon alles gemampft was in den mund passt :-D

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