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Archive for February, 2006

Im 21. Jahrhundert

Sunday, February 26th, 2006

Unglaublich, so fühlt sich also die Zukunft an. (Zur Orientierung, ich habe daheim einen etwa 8 Jahre alten Desktop-PC und gehe per pilzigem ISDN online.)
Ich sitze hier im TU-Chalet in den Alpen, habe den Arbeitsgruppen-Laptop auf dem Schoß, bin ohne Umstände via WLAN ins Internet gekommen und blogge fröhlich vor mich hin. Ich bin begeistert!

Nightshift

Sunday, February 26th, 2006

Was wäre die Welt ohne Musik!?
Ich mache gerade in ‘ner Nachtschicht einen Vortrag fertig (unter der Woche/tagsüber kommt man da ja kaum zu). Was wäre das dröge ohne Musik! Aber mit dem richtigen Soundtrack (und Kaffee) ist auch die Nachtschicht okay.
Das den Titel dieses Eintrags stiftende Lied von den Commodores habe ich allerdings leider nicht da.

OLED-Tastatur

Thursday, February 23rd, 2006

Das russische Design-Studio Art. Lebedev bringt diesen Sommer eine mini OLED-Tastatur auf den Markt, die Optimus mini three. Die drei Tasten beinhalten jeweils ein farbiges OLED-Display. Je nachdem, mit welcher Anwendung man gerade arbeitet, haben die Tasten verschiedene, beliebig programmierbare Funktionen und die Displays stellen dieses dann immer aktuell da, durchaus auch animiert.
Ende des Jahres soll mit der Optimus eine komplette Computer-Tastatur dieses Bauprinzips erhältlich sein – jede Taste ein farbiges OLED-Display! So hat man dann z.B. bei der Arbeit mit Photoshop immer bildlich die Shortcutbelegung der Tasten vor Augen. Oder muss sich beim Spielen eines 3D-Shooters nicht merken, welche Taste mit welcher Funktion belegt war (“Wo war noch mal Team-Chat?!”). Der Kreativtät sind da kaum Grenzen gesetzt…

OLED-Tastatur

Dank der annähernd Lambert’schen Abstrahlcharakterisitk der OLED-Displays – also Leuchtdichte (=”Helligkeitseindruck”) unabhängig vom Blickwinkel – sieht man aus allen Blickwinkeln – egal ob beim gespannt-vor-dem-Monitor-kleben oder beim lässig-im-Stuhl-zurücklehnen – gleich gut, was auf der Tastatur Sache ist. Die angegebene Lebensdauer (5000h im Dauerbetrieb, 3 Jahre in normaler Benutzung) ist vermutlich über t1/2 definiert, also den Zeitpunkt, zu dem die Leuchtdichte auf die Hälfte des anfänglichen Wertes gefallen ist (“they don’t die but become dimmer”), und zeigt, dass in einer akzeptablen Lebensdauer nach wie vor eine Herausforderung für die weitreichende Einführung von OLED-Displays liegt.

Mobilfunkproviderwechsel: easyMobile

Saturday, February 18th, 2006

Diesen Monat lief mein Mobilfunklaufzeitvertrag bei E-Plus aus und ich bin nun umgestiegen auf einen Tarif eines neuen sogenannten Mobilfunk-Discounters. Maßgabe war für mich, dass ich meine Telefonnummer mitnehmen konnte. Dies ist nur bei den D-Netz-Discount-Anbietern möglich, also bei easyMobile, simplytel und klarmobil.

Ich telefoniere jetzt mit meiner alten Nummer über easyMobile für 16 Cent pro Minute, rund um die Uhr in alle Netze (Fest- und Mobilfunk, außer Sondernummern).

Wenn sich jemand bei easyMobile anmelden will, sollte er bei der Bestellung meine Handynummer angeben, dann bekommen wir beide 5 Euro Guthaben gutgeschrieben.

I just pretend to listen – Mädchenversion

Thursday, February 16th, 2006

Jana hatte vor einer Weile eine Mädchenversion des T-Shirt-Klassikers “I just pretend to listen” angeregt. Et voilà, hier ist sie:

I just pretend to listen - Girlie

Wenn der Postmann vergeblich klingelt

Thursday, February 16th, 2006

Natürlich ist man in der Regel nicht zu Hause, wenn die Post (oder heutzutage DHL) versucht, ein Paket zu liefern. Bei Paketen können ja noch die Nachbarn, die Lieferung an die Arbeitsstelle oder ggf. eine Packstation einspringen – aber spätestens wenn ein Brief mit Postident an der Heimadresse übergeben werden muss, hilft nichts mehr. Dann wird die Sendung aber netterweise eingelagert und man kann sie ab dem Tag nach dem missglückten Lieferversuch bei der Post abholen.
Prima, super, klasse Service – wäre das, wenn sie die Sendung auch bei der meiner Wohnung nächstgelegenen Postfiliale hinterlegen würden und nicht am Hauptpostamt auf der anderen Seite der Stadt! Wofür gibt es denn eine Postfiliale in Bessungen?!

Ich will Kekse!

Saturday, February 11th, 2006

Um die amerikanische Jugend vor Fettleibigkeit zu bewahren, muss das Krümelmonster aus der Sesamstraße seinen Speiseplan umstellen:

Das Krümelmonster lernt in einer der neuen US-Folgen der Sesamstraße von Popsängerin Alicia Keys, dass Kekse nicht in allen Lebenslagen die richtige Speise sind. Sie sind vielmehr “Sometimes-Food”. “Always-Food” sind demnach Obst und andere vitaminreiche Kost.

von tagesschau.de

Fortan wird die kultige Filzpuppe Ananas und Gurken verschlingen, Sport treiben und sich nur noch ab und an einen kleinen Krümel Keks gönnen.

von Zeit.de

Dass die Folgen mit Krümelmonsters neuem Speiseplan erst in gut einem Jahr in Deutschland ankommen, ist da nur ein schwacher Trost. Ich glaube nicht, dass in einer Kindersendung alle Figuren “vernünftig” sein müssen (sei es bzgl. der Ernährung oder sonst etwas), damit die Kinder, die zuschauen, nicht “unvernünftig” werden.
Als leiser Protest und in stiller Trauer um das “echte” Krümelmonster hier noch meine selbstgebackenen Kekse aus der vergangenen Vorweihnachtszeit.

Kekse!

GEZ-eter

Thursday, February 9th, 2006

Sebastian ist in seinem Blog auf die tolle Idee der GEZ eingegangen, dass internetfähige PCs gebührenpflichtig werden sollen. Er denkt diesen Ansatz konsequent weiter und kommt u. a. zu dem klaren Schluss:

Wohin das Ganze führt ist so offensichtlich, dass ich im Sinne der Steuer- und Gebührenzahler folgende Vereinfachung vorschlage: Die GEZ Gebühr wird fällig, wenn man gesunde Augen und Ohren hat, entfällt also nur noch für diejenigen, die blind UND taub sind. Nur blind oder nur taub führt zu reduzierten Beiträgen. Alle anderen sind dran.

Richtig!

Die “Logik”, dass internetfähige PCs gebührenpflichtig sein sollen, weil öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten ihre Inhalte im Internet frei verfügbar anbieten, ist so absurd, dass mir passende Beschimpfungen gar nicht auf Anhieb einfallen! Um Sebastians Idee der allgemeinen Gebührenpflicht zu unterstützen, schlage ich folgende Massnahmen von Seiten des Rundfunks vor: Platzierung von Ausschnitten aus ARD- oder ZDF-Sendungen in der Kinowerbung (“Sie haben gar keinen Fernseher? Aber sie gehen doch sicher mal ins Kino!”). GEZ-Eintreiber könnten mobile Fernsehgeräte mitführen und diese beim Klingeln an fremden Türen vor sich halten – wer die Tür aufmacht, schaut sicherlich versehentlich in den Fernseher, und zack – ist er dran. Laute Beschallung von stark frequentierten öffentlichen Plätzen mit Radioprogramm. Wo sich das nicht lohnt (auf dem Land): Lautsprecherwagen, die Ort für Ort, Gemeinde für Gemeinde abfahren.
Arrrgh!

Schade, dass man für ein dermaßen absurdes Vorgehen staatliche Sanktionierung braucht. Ansonsten hätte ich ein tolles Geschäftsmodell: Ich setze eine gebührenpflichtige (sagen wir zum monatlichen Fixpreis von 17,03 Euro), aber frei zugängliche Seite ins Internet – da jeder mit internetfähigem PC dieses Angebot nutzen kann, muss mir auch jeder die 17,03 Euro monatlich zahlen.

eV <-> nm

Tuesday, February 7th, 2006

(Depending on what’s your business,) quite often you want to calculate a photon’s energy E (in electron volt, eV) from it’s wavelength λ (in nm) or vice versa. If you throw all together (charge of electron, speed of light, Planck’s constant, decades) you just get

1240 = E [eV]*λ[nm]

I’m sure everyone to whom this might be helpful has memorized this shortcut already. I’m just writing it down here so that I won’t forget the 1240 myself anymore. 1240, 1240, 1240….

Ei Ner geht noch

Sunday, February 5th, 2006

Apropos Leerzeichen: Wo soll das noch enden, wenn es selbst das Goethe-Institut nicht konsequent schafft, seine Leerzeichen beisammen zu halten (man achte auf das Schild unten rechts):

Goethe Institut

[Danke für das Bild an Solveigh Matthies]